Spirituelle Suchtberatung

Sucht; eine Hungerkrankheit nach Liebe und Anerkennung

"Sucht ist eine unheilbare Krankheit. Was heilen kann, sind die Wunden, die die Krankheit geschlagen hat, sowie die seelischen Verletzungen, die die Suchtkrankheit verursachten."

Heinz-Peter Röhr

Tunnelblick

Suchtgefährdet oder süchtig zu sein ist keine Frage der Bildung, Gesellschaftsschicht, Religion oder des Alters. Es gibt auch ganz viele Formen von Sucht und Abhängigkeiten. Neben Alkohol, Zigaretten, Drogen, Medikamente können auch Spiel- oder Computer-, Essens-, Arbeits- und Sex- suchtähnliche Abhängigkeiten erzeugen, aus denen die Betroffenen meist nur mit professioneller Hilfe herausfinden können.

 

Wer süchtig ist, egal nach was, bekommt einen "Tunnelblick" und blendet die Umwelt mehr und mehr aus.  Das Leben eines suchtkranken Menschen ist rund um die Uhr auf die Droge oder die nichtstoffgebundene Sucht fixiert. Sie setzen alles aufs Spiel – Beruf und Familie, Gesundheit, Wohlstand und Freiheit.


Wonach hungert der Mensch, und warum wird er nie satt?

Bei Sucht geht es darum, positives Gefühlserleben zu erzeugen, oder auch negative Gefühle, wie Trauer, Wut oder Ängste zu verdrängen oder gänzlich zu vermeiden. Charakteristisch ist die starke Eigengesetzlichkeit der Sucht, die nach und nach zu einem Verlust freier Handlungsfähigkeit und Kontrolle über das eigene Verhalten führt. Sucht heißt immer auch "suchen" nach Liebe, Wertschätzung, Anerkennung und nach dem Sinn und der Quelle des eigenen Lebens.

 

Durch Sucht und Abhängigkeit entsteht eine negative Spirale die abwärts führt. Der Weg in die Kriminalität ist dann meist recht kurz. Beispielsweise braucht ein Heroinabhängiger am Tag etwa 100 Euro. Nicht viele Menschen haben soviel Geld. Dadurch beginnen Männer, Frauen, Jungendliche sich beispielsweise zu prostituieren oder zu stehlen.


Mut zum Weg in die Freiheit

Am Wichtigsten und Nachhaltigsten ist nur, wenn man bereit ist an die Ursache des Suchtverhaltens zu gehen. Das heißt, nur der Weg durch Angst, Trauer, Ärger, Frust, Panik führt zur Inneren Kraft und letztlich zur Gelassenheit. Es gibt leider nicht "die Wunderbehandlung" oder "die Wundermethode" zur Lösung der Sucht, aber es gibt immer einen Weg hinaus und zwar IHREN WEG.

 

Dabei unterstütze ich sie mit allen Möglichkeiten, die mir auf körperlich, geistiger und spiritueller Ebene zur Verfügung stehen. Ihre Aufgabe ist Mut, Willen und Durchhaltevermögen zu entwickeln. So entsteht eine positive Energiespirale und als Ziel winkt Unabhängigkeit, Freiheit und ZU-FRIEDENHEIT - was immer sie damit in Verbindung bringen.  


Co-Abhängigkeit - Helfen als "Beruhigungsmittel"

Leider wird oft auf die Angehörigen völlig vergessen; Angehörige und Lebenspartner sind diejenigen, die so viele Fragen haben, aber auch sich selbst nicht verstehen können. Sie stehen wie im Nebel und sind nicht in der Lage, auch ihre eigene Situation realistisch einzuschätzen. Oft denken Angehörige und Partner, wenn der Suchtkranke aufhört Suchtmittel zu konsumieren, seinen auch die eigenen Probleme gelöst. So ist es aber nicht.

 

Co-Abhängigkeit führt zum Verlust wesentlicher Qualitäten ihrer Persönlichkeit. Sie verlieren nicht nur die Unbeschwertheit im Leben, sonder auch ihre Liebesfähigkeit. Die Behandlung von Angehörigen und Partnern erfordert die gleiche Aufmerksamkeit und Intensität wie die der Sucht!


"Das Leben zwingt uns dazu, uns mit dem auseinanderzusetzen, was wir im Innersten sind." Dalai Lama

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Beratungseinheit von  50 Minuten € 80
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